
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Fachtagung Ideenmanagement am 6. und 7. November 2012 nach Mannheim ein
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In den ausgestellten Werken begeg- net man vielfältigen Techniken und |
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„4 x Vielfalt“, mit 68 Gemälden und 11 Skulpturen der vier Künstler Hermann Wintoch, Johannes Gersiek, Ilona Breitling und Elke Klein ist noch sechs Monate lang in den Büroräumen in der Otto-Hahn-Straße 1B in Walldorf zu sehen.
Die Ausstellung steht Interessierten Mo bis Fr zwischen 8 h und 17 h oder nach kurzer telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0 62 27 / 60 537-0 auch zu anderen Zeiten offen.
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Der Einladung zur Vernissage am 06. April 2008 waren eine sehr große Zahl Kunstinteressierter als auch – wie beim ersten Mal - einige Pressevertreter gefolgt.

Umrahmt wurde die Vernissage vom jugendlichen Ensemble „Celli capricciosi“ der Musikschule Südliche Bergstraße aus Wiesloch mit Josef Tran, David Neuhaus, Samuel Reich sowie deren Lehrerin Brygida Lorenz. |
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Kunsthistorikerin Gordana Mlakar ging in ihrer Laudatio sehr dezidiert auf die vier Künstler ein: |
Herrmann Wintoch beschäftigt sich mit der Darstellung der menschlichen Figur gleichermaßen wie mit der Darstellung der Motive aus der Natur, aber auch mit geometrischen und abstrakten Formen. Er stellt gegenwärtig Gemälde in Acryl auf Leinwand aus mit Motiven, die sowohl gegenständlich als auch ab- strakt sind, sowohl mit zurückhaltenden als auch zum Teil mit glühenden und explosionsartig intensiven Farben. Das alles zeugt von der Vielfältigkeit der Wahrnehmung und der Fähigkeit, das Gesehene und das Empfundene, auf das Wesentliche reduziert, auf die Bildunterlage zu übertragen.
| In der Ausstellung sehen wir drei Motivebenen seines Schaffens: Natur-Impressionen ausge-drückt durch die Darstellung von großformatigen Blumen ... | |
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... und Blütenausschnitten, ... |
| ... die scherenschnittähnlichen und schatten- haften Darstellungen der Afrikanerinnen ... | ![]() |
... sowie abstrakte Objektbeschreibungen.
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Die in Düsseldorf geborene Elke Klein interessierte sich schon als Kind für die Kunst und begann, Werke berühmter Künstler nachzuahmen. Früh nahm sie auch schon Unterricht in klassischer Ölmalerei, versuchte jedoch in verschie- denen Techniken und Materialien, aber auch in unterschiedlichen Stilrichtungen zu arbeiten.
Heute betätigt sie sich sowohl malerisch als auch zeichnerisch und bild-hauerisch.
Sie experimentiert mit Aquarell, Kreide, Acryl, Strukturpaste,Ölfarben und Öl- spachtel auf Leinwand ...

... und schafft Skulpturen
aus Speckstein und Ytong.
Die Künstlerin hat sich nie auf eine spezielle Technik beschränkt. Auch einem einheitlichen Malstil, als einem erkennbaren Markenzeichen, fühlt sie sich nicht verpflichtet. Ihr Repertoire an Materialien, Techniken, Stilen, Themen und Motiven ist ebenso unkonventionell, wie auch von allen gängigen Klischees befreit.
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Die Körperlichkeit der Dreidimensionalität ist gleichermaßen im Raum wie auch im Bildmotiv zu finden, wo z. B. auf Steinfiguren zwischen den bearbeiteten und den naturbelassenen, unbearbeiteten Flächen Spannungen entstehen, die eben- falls in Darstellungen der Dreidimensionalität auf zweidimensionalen Bildträgern zu finden sind.

Ilona Breitling gehört am längsten der Künstlergruppe Wiesloch-Walldorf an und bringt auch die längste Erfahrung als Malerin mit. Die reichen Lebens- erfahrungen fließen immer wieder in ihre Bilder ein. Ihr Anliegen ist Positives sichtbar werden zu lassen. So sind ihre Bilder optimistisch und strahlen Lebensfreude aus.
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Die Malerin hat im Laufe ihrer langen Malerlaufbahn viel experimentiert. Ihr ästhetischer Anspruch an das Dargestellte ist in ihren Bildern der verschwen- derischen Blumenpracht besonders deutlich. Die Darstellungen scheinen spon- tan. Sie sind aber nicht aufgeworfen, sondern sorgfältig komponiert und inter- pretiert. Die Künstlerin scheint Konturen wie zufällig einfließen zu lassen, Ob- jekte kurzfristig zu begrenzen, sie bis zum Punkt zu steigern, um sie dann auf- zulösen.
Besonders ungewöhnlich und eigenwillig ist die Wahl, mit denen die Künstlerin ihre Gemälde schafft. Es handelt sich dabei um Farben, die in der Seidenmalerei verwendet werden, mit denen hier jedoch auf Leinwand gemalt wird. Die Farben verlaufen ineinander und vermischen sich, lösen Konturen auf und erinnern an Aquarelle.

Dies wird von der Malerin unkonventionell erzielt, indem sie auf noch feuchte Farben Salz streut und so die Auflösung der Farbkonturen begünstigt. Anschließend wird die Bildfläche zur Konservierung durch Auftragen von wasserlöslichem Lack fixiert. Dadurch erscheint die Darstellung besonders leicht und transparent. So entstehen innovative Ideen durch Mut zum Experiment.

Landschaftsmalerei und Naturdarstellungen, vor allem Blumen und Blüten als Motiv, haben eine lange Tradition in der Kunstgeschichte. Seit dem 15. Jh. sind sie in der kunsthistorischen Gattung des Blumenstilllebens darstellungswürdig und seit der Romantik aus der Kunst nicht mehr wegzudenken. Während die Natur vor der Romantik nur als Kulisse und Requisite für szenische Dar- stellungen diente, ist sie spätestens seit C. D. Friedrich zum Hauptakteur geworden. Die Impressionisten haben sie schließlich zur Abstraktion gesteigert und die eigene emotionale Ebene versinnbildlicht. Auch die Bilder von Ilona Breitling folgen dieser Tradition und lassen spontan an den Zauber des Augen- blicks denken, der wie eine Momentaufnahme auf die Leinwand gebannt wird und auch in impressionistischen Gemälden zu finden ist.
Johannes Gersiek machte durch Bild- und Kunstbände die ersten visu- ellen Erfahrungen mit der bildenden Kunst im Allgemeinen und mit der Malerei im Besonderen. Bald machte er Bekanntschaft mit Gemälden der Künstler der Künstlerkolonie Worpswede. Diese faszinierte ihn so sehr, dass er begann, sich mit der Malerei intensiv auseinander zu setzen. Er besuchte zahlreiche Mal- kurse und Sommerseminare und versuchte sich in verschieden Techniken. In den 80er Jahren erlernte er Acryl- und Ölmalerei. Auf der Suche nach neuen Materialien und Ausdrucksmöglichkeiten, die seinen Bedürfnissen am besten entsprechen, entdeckte er in den 90er Jahren die Technik der Pastellmalerei. Diese ist heute noch seine bevorzugte Technik.
In der Ausstellung zeigt er vorwiegend Pastellbilder mit Blumenmotiven, die sich dem Betrachter über die emotionale Ebene der Farbigkeit erschließen. Die Inspirationen für Blumendarstellungen bezieht der Künstler nicht nur aus der
Natur, sondern auch aus der Phantasie. 
Sie erscheinen auf den ersten Blick naturalistisch. Es sind jedoch Ausdrucks- weisen, die fast mystische und mythische, aus dem Unterbewusstsein stammende Sujets aufweisen. Die Motive der Blüte sind plakativ vor schwarzen Hintergründen drapiert und scheinen einer surrealistischen Traumwelt zu ent- stammen. Denn, wenn man die Bilder genauer betrachtet, enthüllen sie traum- hafte Welten mit surrealistischen Anklängen und bieten Projektionsflächen für eigene Phantasien und Interpretationen.

Die mit weißer Ölkreide erziel- ten Weißhöhungen intensivieren die Plastizität der dargestellten organischen Objekte und er- zeugen dynamische Strukturen. Die Ölkreide, die hier vorwiegend als Gestaltungstechnik verwen- det wird, lässt die Modellierung zu. Die Farbe wird mit Hilfe des bloßen Fingers durch das Ver- teilen der Farbpigmente auf Pa- pierstruktur gerieben. Es ent-stehen verschattete Darstel- lungen von Trieben, Knospen und Blüten von zeitloser, welt- entrückter, unwirklicher Schön- heit, die Anspruch auf Ewigkeit erheben.
Die Titel der Gemälde wie „Tochter aus Elysium“, „Das goldene Zeitalter“, „Troja“ oder „Vor den Toren Walhalls“ lassen an Inhalte aus den Märchen, Mythen, Epen, Sagen und der Geschichte denken.
Musik ist für Johannes Gersiek ebenfalls eine Quelle der Inspiration. Farbklänge verflechtet der Maler mit Musikklängen und erzeugt damit Farbabläufe und Farb- verschiebungen, die das Bild zum Klangkörper machen.
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Erwähnenswert sind auch die abstrakten Bilder von Johannes Gersiek, die ebenfalls in der Ausstellung dargeboten werden und die in der innovativen Digitaltechnik mit Hilfe des Computers entstehen. |
Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck vom Look-and-Feel der Anwendung.